Dieser Bericht ist zur Zeit in Arbeit,

ein wenig Geduld bitte!

Das Frühjahr 2024 meint es gut mit uns: Dank ausreichend Regen gedeiht es in den Gärten wie selten in den letzten Jahren. Der Nachteil: es kann auch mal Regen geben, wenn wir - die RBSA - mal wieder unterwegs sind. Wie jetzt gerade mit unserer Fahrradtour.

Aber von vorn:

Mit 35 Anmeldungen waren wir sehr zufrieden. Das ist ein klein wenig mehr als die anderen Jahre.

 

Gekommen sind dann allerdings nur 30 Leute. Auch ein schöne Gruppen-Anzahl. Und wie immer: pünktlich um 14:00 Uhr waren wir auch Abfahrtbereit.

Und es war alles dabei: vom Frühlingsoutfit (im Hintergrund) bis zum Schlecht-Wetter-Vollschutz (links) hat Regina in ihrem Foto die ganze Bandbreite erwischt.

Jedenfalls geht es gut gelaunt und schwungvoll los über Kolborn und Krautze nach Vasenthien, wo die erste kleine Rast eingelegt wird. Nicht lange, und schon geht es weiter. Liepe und Trebel liegen vor unserem nächsten geplanten Stop in Nemitz.

Organisator(en)innen unter sich: Was tun bei Schietwetter?
Organisator(en)innen unter sich: Was tun bei Schietwetter?

Nur ganz knapp erreichen wir den dortigen Grillplatz bei der Feuerwehr, bevor es so richtig an zu schütten beginnt. Wie aus Eimern. Ehrlich! Und einige wenige haben von dem Anfang gepaart mit heftigen Winden auch noch einen mit bekommen.

 

Aber ansonsten. Richtig gut geplant der Stop. So richtig nass ist niemand geworden. Glaub ich.

Wie nicht anders zu erwarten tut sich der Himmel auf und die Sonne wärmt. Der Weiterfahrt steht also nix im Weg. Hier ein paar ungeschnittene Eindrücke:

Kurzer Stop hinter Groß Breese, und weiter geht's fast nach Lichtenberg rein nach Thurau. Hier erreicht uns dann plötzlich und unerwartet das ähnliche Spiel wie in Nemitz.

 

Regen stopt uns genau vor einer Schutzhütte und einer Haltestelle. So bleiben wir wieder einigermaßen trocken. Und so weit ist es ja auch nicht mehr bis Lüchow. Nur Woltersdorf liegt noch zwischen uns.

So kommen wir pünktlich zum Grillen müde aber glücklich im Vereinshaus an, wo Regina und Roland schon mächtig alles vorbereitet hatten. Das heißt, die Würstchen brauchten etwas länger als wir Radler. Apropo Radler: hat Manfred leider vergessen einzukaufen. Es ist nix, wenn man älter wird.



Einen Tag vor der Wanderung gibt es folgende e-mail an die Angemeldeten:

Ich hab ein Déjà-vu! 
Das war doch letztes Jahr, daß wir wegen Unwetter die Wanderung im Nüscht abgesagt haben.
Und nun schaut mal in die Wetter-app.

Aber dann haben wir uns doch tapfer zur Abfahrt bei Holz-Herbst eingefunden und sind in unser neuestes Abenteuer in Richtung "Nüscht" - das ist in diesem Fall Jemmeritz bei Klötze, gestartet.

Ein netter Imbiss-Stand-Kunde half uns, alle teilnehmenden auf das Bild zu bekommen.

Es geht also los. Zu Siebt und mit Fritz als "Kutscher"

Nachdem die ersten Meter überwunden sind, ist erst einmal Orientierung angesagt, alles muss erklärt sein.

 

Aber dann geht es zum ersten Höhepunkt. Vorbei an den Ställen und Scheunen von Alt Jemmeritz zum größten 14 Tonnen schweren Findling. Wir wären fast vorbei gegangen. War er doch wegen starken Bewuchs kaum zu sehen. Auch keine Hinweise gab es. Nur halt der Hinweis bei Komoot.

Wer eine Ausschilderung des Wanderweges erwartet hat, wird witestgehend enttäuscht. Nur an markanten Kreuzungen waren Hinweise zu finden. Und natürlich an unserem Mittagsziel (=Halbzeit) am Schwiesauer Teich.

Das war dann auch die richtige Zeit: Picknick ausgepackt und ordentlich gestärkt, wir liegen im Plan.

 

Aber dann lockt das Wasser. Genauer die Schwiesauer Wassertretstelle.

Von allen Seiten betrachtet wird si für Gut befunden. Aber nur zwei treten auch wirklich das Wasser, Birgit und Manfred.

Alle anderen schauen zu.

 

Hab ich schon was zum Wetter gesagt? - Es war ein wirklich tolles Wanderwetter. Nicht so heiß, ab und zu ein Sonnenstrahl. Dann war das mit dem Unwetter wohl ein so genanntes Fake?.

Zur Statistik: Am Ende waren es genau 8,4 km Strecke, die Frauenquote lag bei ca. 30% (Beweis siehe nebenan)

 

Regen bis zum km 7,5 = 0%.

 

Aber die letzten 900 Meter haben ausgereicht, um einiges ins Rutschen zu bringen und uns komplett zu durchfeuchten.

 

Nach großer Umkleideaktion im Freien, durch die Heckklappe unseres Bullis geschützt, haben wir uns trocken gelegt, und ab geht's nach Salzwedel ins Cafè Kruse.

 

Zwar reicht der Weg vom Parken bis ins Café aus, uns angemessen zu durchfeuchten. Aber das ist bein Torte und Kaffee schnell vergessen.

 

Die Meinung am Schluss war einhellig:

 

Ein toller Wandertag mit der RBSA!